Mittwoch, 7. Juli 2010
Blogger in die WELT online!
klardeutsch, 10:55h
Ich habe mir noch einmal in aller Ruhe durchgelesen, wie die verschiedenen Beteiligten an der Welt Kompakt Scroll-Edition ihre Arbeit dort reflektiert haben. Erfreulicherweise haben nur wenige krawallig und zickig reagiert.
Die Bilanz vieler Blogger zeigt, dass es - wenn schon nicht für den Leser, so doch für die Beteiligten - eine lehrreiche Aktion war. Und in der Tat war es ja von der Welt kompakt eine spannende Idee, einmal die Zeitung von Bloggern füllen zu lassen. Und sei es nur, damit klar wird, dass Bloggen und Nachrichtenjournalismus zwei unterschiedliche Dinge sind, die sich ergänzen. Dass aber das Bloggen den Journalismus nicht ersetzen kann. Quod erat demonstrandum.
Ich glaube nicht, dass es eine sinnvolle Fortsetzung des Experiments wäre, beim nächsten Mal den Bloggern eine Crashkurs in Journalismus zu geben und sie dann gemeinsam mit Tageszeitungsredakteuren eine Zeitungsausgabe basteln zu lassen. Die Bloggern wären dann - nunja, Praktikanten in einer Zeitungsredaktion.
Erkennniswert für alle Seiten hätte hingegen, wenn die Blogger für einen Tag den Newsroom von Welt Online besetzen und einmal 24 Stunden eine Nachrichtensite machen. Dann wären die Blogger in ihrer Welt, nämlich dem Netz. Es gebe keine Platzbeschränkungen, keine vorproduzierten Seiten (sondern nur die Beschränkungen des CMS) dafür aber echten Nachrichtenstress - und zwar in der Konkurrenz zu SpOn, Tagesschau.de, Sueddeutsche.de und so weiter.
Natürlich kann man das Ergebnis eines solchen Experimentes nicht vorweg nehmen. Aber ich vermute, am Ende kommt heraus, dass die Zukunft ungefähr so aussieht: www.huffingtonpost.com - ein Blog, der keiner mehr ist.
Die Bilanz vieler Blogger zeigt, dass es - wenn schon nicht für den Leser, so doch für die Beteiligten - eine lehrreiche Aktion war. Und in der Tat war es ja von der Welt kompakt eine spannende Idee, einmal die Zeitung von Bloggern füllen zu lassen. Und sei es nur, damit klar wird, dass Bloggen und Nachrichtenjournalismus zwei unterschiedliche Dinge sind, die sich ergänzen. Dass aber das Bloggen den Journalismus nicht ersetzen kann. Quod erat demonstrandum.
Ich glaube nicht, dass es eine sinnvolle Fortsetzung des Experiments wäre, beim nächsten Mal den Bloggern eine Crashkurs in Journalismus zu geben und sie dann gemeinsam mit Tageszeitungsredakteuren eine Zeitungsausgabe basteln zu lassen. Die Bloggern wären dann - nunja, Praktikanten in einer Zeitungsredaktion.
Erkennniswert für alle Seiten hätte hingegen, wenn die Blogger für einen Tag den Newsroom von Welt Online besetzen und einmal 24 Stunden eine Nachrichtensite machen. Dann wären die Blogger in ihrer Welt, nämlich dem Netz. Es gebe keine Platzbeschränkungen, keine vorproduzierten Seiten (sondern nur die Beschränkungen des CMS) dafür aber echten Nachrichtenstress - und zwar in der Konkurrenz zu SpOn, Tagesschau.de, Sueddeutsche.de und so weiter.
Natürlich kann man das Ergebnis eines solchen Experimentes nicht vorweg nehmen. Aber ich vermute, am Ende kommt heraus, dass die Zukunft ungefähr so aussieht: www.huffingtonpost.com - ein Blog, der keiner mehr ist.
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